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FAQ PV

 

Photovoltaik, was ist das denn und wie funktioniert es?

Mit einer Photovoltaikanlage können Sie, zum Beispiel auf Ihrem Hausdach, Ihren eigenen Strom erzeugen. Grundlage der Photovoltaiktechnologie sind Solarzellen. Sie wandeln das Sonnenlicht direkt in elektrische Energie um. Dies geschieht mit Hilfe von Solarzellen, die zunächst einen Gleichstrom erzeugen. Dieser wird über einen Wechselrichter schließlich in Wechselstrom umgewandelt.

 

Sitze ich dann im Dunkeln, wenn keine Sonne scheint?

Nein! Der Regelfall ist, dass der Anschluss ans Stromnetz weiterhin bestehen bleibt und dann – wenn keine Sonne scheint – der Strom ganz normal aus der Steckdose kommt. Der Anschluss ist auch Voraussetzung, dass ich den Strom zu EEG Konditionen ins öffentliche Stromnetz einspeisen kann. Eine andere Alternative sind Batteriespeicher. Diese speichern den tagsüber produzierten Strom für die Abendstunden.

 

Welche Voraussetzungen braucht mein Dach für eine PV-Anlage?

Für die Eignung des Daches spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Die Tragfähigkeit muss für die Mehrlast geeignet sein. Diese ist allerdings deutlich leichter als die typischen Schneelasten, für die die Dächer ausgelegt sind. Bezüglich Dachneigung und -ausrichtung sind Photovoltaikanlagen weniger eingeschränkt, als üblicherweise angenommen wird. Grundsätzlich abzuraten ist nur von Nordausrichtungen oder stark verschatteten Dächern.

 

Was muss ich in etwa investieren?

Pro kWp kann man mit ca. 1.400 – 2.000 € netto rechnen. Je nach Art der Solarzelle benötigt man für ein kWp 6 - 10 m² Solarmodule. Grundsätzlich gilt, je größer die Anlage, desto verhältnismäßig günstiger wird das einzelne, fertig angeschlossene Modul. Die Kosten für eine Solaranlage hängen auch von den Preisen der einzelnen Komponenten, den Planungs- und Installationskosten ab. Hier kann Sie eine Energieberaterin oder ein Energieberater kompetent beraten. Derzeit gibt es in der Gemeinde Murg am Hochrhein die Möglichkeit, kostenlose Energieberatungen wahrzunehmen.

 

Muss ich mit Wartungs-oder Folgekosten nach der Inbetriebnahme rechnen?

Ja. Durch Wartung, Steuern, den Austausch von defekten Komponenten und Versicherung. Die Kosten dafür sind üblicherweise überschaubar, sie sollten ca. 1,5 % der Investitionskosten einplanen. Die Wartung der PV-Anlage ist sinnvoll, um einen durchgängig hohen Ertrag der Anlage zu garantieren. Außerdem sollte in diesem Zuge auch eine Überprüfung der elektrischen Verbindungen erfolgen.

 

Muss ich bauliche Veränderungen am Haus vornehmen?

Eine PV-Anlage ist i. d. R. nicht baugenehmigungspflichtig. Die Ziegel des Daches müssen für die Installation angehoben werden, um die Befestigungshaken zu montieren und es muss ein Weg für die elektrischen Leitungen gefunden werden. Bei einem Flachdach gilt es, mehrere Faktoren zu beachten: Die Last muss verteilt werden, um punktuelle Belastung zu verhindern. Gleichzeitig muss sie aufgrund des Windes hinreichend groß sein. Aufgeständerte Flachdachanlagen wiegen deshalb ein Mehrfaches von Schrägdachanlagen. Aufgrund der gegenseitigen Verschattung von Flachdachanlagen kann nicht die ganze Dachfläche als Modulfläche dienen. Häufig werden inzwischen aber Ost-West-Anlagen mit einem sehr flachen Winkel installiert, die Flächenausnutzung ist so besser.

 

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für eine PV-Anlage?
Die Errichtung von PV-Anlagen (mit oder ohne Stromspeicher) kann über zinsvergünstigte Kredite über die KfW-Bank gefördert werden. Beim Einbau eines Stromspeichers gibt es zusätzlich einen Tilgungszuschuss. Weitere Informationen finden Sie unter www.kfw.de/270 und www.kfw.de/275. Gegebenenfalls gibt es weitere Fördermöglichkeiten in der jeweiligen Gemeinde oder vom Energieversorger (nur für Kunden). Hauseigentümer sollten daher die Rahmenbedingungen der Förderprogramme bei ihren jeweiligen Stadt- oder Gemeindeverwaltungen und den örtlichen Energieversorgern abfragen.

 

Wie finde ich einen geeigneten Installateur?

Ein guter Installateur hat möglichst viel Erfahrung mit der Installation von Photovoltaikanlagen und kann diese mit einer Referenzliste belegen. Der gute Installateur berät sie kompetent, aber auch verständlich, geht auf ihre Fragen ein, beantwortet diese und kann auch individuelle Lösungen anbieten. Natürlich kann darüber hinaus die Beratung eines erfahrenen Energieberaters sinnvoll sein. Die Stadt Murg am Hochrhein bietet Ihnen kostenlose Beratungen an, so dass Sie eine unabhängige zweite Meinung ohne Zusatzkosten einholen können.

 

Was für eine durchschnittliche Lebensdauer hat eine PV-Anlage?

Die Solarmodule haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 20-30 Jahren. Die meisten Hersteller geben für die PV-Anlagen eine Leistungsgarantie über 20-25 Jahre. Wussten Sie, dass eine Solarzelle schon nach zwei Jahren für mehr Energie gesorgt hat, als für Ihre Herstellung benötigt wurde?

 

Lohnt sich eine PV-Anlage überhaupt?

Ja. PV-Anlagen sind klimafreundlich, wirtschaftlich und verhelfen zu Autarkie gegenüber den Stromanbietern. PV-Strom wird günstiger produziert, als der Strom aus dem Netz bezogen werden kann – somit lohnen sich vor allem Eigenverbrauch als auch Einspeisung ins Netz.

 

 

FAQ Solarthermie

 

Solarthermie, was ist das denn und wie funktioniert es?

Solarthermie ist die Umwandlung von Sonnenenergie in nutzbare Wärmeenergie. Sonnenkollektoren nehmen dabei Sonnenstrahlen auf und leiten die darin gespeicherte Wärme über einen sogenannten Wärmetauscher an den Solarspeicher weiter. Mit der gewonnen Wärme kann im Anschluss geheizt oder Trinkwasser erwärmt werden.

 

Muss ich kalt duschen, wenn keine Sonne scheint?

Nein! Wenn die Sonne nicht scheint, springt eine andere Energiequelle ein, um Ihren Wärmebedarf zu sichern. Da der Wärmebedarf aktuell ohnehin nicht ausschließlich mit Sonnenenergie gedeckt werden kann, ist eine Zusatzheizung notwendig. Hier empfiehlt sich die Kombination der Solarthermie mit anderen erneuerbaren Energiequellen wie beispielsweise Holz oder Erdwärme.

 

Welche Voraussetzungen braucht mein Dach?
Für die Installation von Solarthermieanlagen ist eine Fläche von mindestens 4m² notwendig. Als Faustregel für typische Einfamilienhäuser sollte man für die Trinkwassererwärmung eine Kollektorfläche von 1,5m² pro Person und für eine Anlage mit zusätzlicher Heizungsunterstützung eine Kollektorfläche von 10-15 m² einplanen. Dabei sollte das Dach in Südost bis Südwest-Richtung ausgerichtet sein, im Optimalfall nach Süden. Außerdem sollte die Neigung des Daches zwischen 20 und 60 Grad liegen. Auch Flachdächer können für die Installation von solarthermischen Anlagen genutzt werden. Die Kollektoren werden dann mit einer Unterkonstruktion auf das Flachdach gestellt um einen geeigneten Neigungswinkel zu erreichen. Oft wird darauf verzichtet, die Unterkonstruktion mit dem Flachdach zu verschrauben um Undichtigkeiten zu vermeiden. Das heißt, die Unterkonstruktion muss beschwert werden, was bedeutet, dass das Dach genügend tragfähig sein muss.

 

Was muss ich in etwa investieren?
Die notwendigen Investitionen hängen davon ab, ob die Solarthermie nur für Warmwasser, Heizung oder beides genutzt werden soll. Auch spielt die Art und Größe der Kollektoren eine entscheidende Rolle. Anlagen für ein Einfamilienhaus kosten ca. 1000 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche. Für eine Solaranlage im Einfamilienhaus mit Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung sind also ca. 10.000 Euro inkl. Installation fällig. Aber: Natürlich sind die Kosten von den örtlichen Gegebenheiten und der eingesetzten Technik abhängig – hier sollte also ein Angebot von einem Fachbetrieb mit Erfahrung eingeholt werden.


Muss ich mit Wartungs-oder Folgekosten nach der Inbetriebnahme rechnen?

Ja. Es fallen aber gewöhnlich nur geringe Wartungs- und Folgekosten nach der Installation einer Solarthermie-Anlage an, da diese vollautomatisch betrieben werden. Die jährlichen Betriebs- und Wartungskosten liegen dabei in etwa bei 1,5 Prozent der Anschaffungskosten. Die Anlage sollte auf jeden Fall regelmäßig kontrolliert und von einem Experten überprüft werden.

 

Muss ich bauliche Veränderungen am Haus vornehmen?
Der Solarspeicher (der in einem Einfamilienhaus gewöhnlich ein Fassungsvermögen zwischen 300 und 1000 Litern aufweist) muss im Heizraum oder zumindest in der Nähe des Heizkessels Platz finden und natürlich auch dorthin transportiert werden können. Vom Kollektorfeld müssen zwei Rohrleitungen und ein Messkabel vom Dach zum Solarspeicher geführt werden. In Altbauten gibt es manchmal die Möglichkeit hierfür stillgelegte Schornsteinschächte zu benutzen, anderenfalls müssen andere Wege gefunden werden.

 

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Solarthermie?

Solarthermie-Anlagen werden bei bestehenden Gebäuden bis zu einer Größe von 40 m² Kollektorfläche über das Bafa (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) mit einem Zuschuss gefördert. Bei innovativen Anlagen ist auch eine Förderung bis 100 m² Kollektorfläche und bei Neubaugebäuden möglich. Es werden sowohl Anlagen nur zur Unterstützung der Warmwasserbereitung als auch Anlagen mit zusätzlicher Heizungsunterstützung gefördert, und auch eine Erweiterung bestehender Anlagen ist förderfähig. Weitere Informationen finden Sie unter

http://www.bafa.de/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/Solarthermie/solarthermie_node.html.

 

Wie finde ich einen geeigneten Installateur?
Ein guter Installateur hat möglichst viel Erfahrung mit der Installation von Solarthermieanlagen und kann diese mit einer Referenzliste belegen. Der gute Installateur berät sie kompetent, aber auch verständlich, geht auf ihre Fragen ein, beantwortet diese und kann auch individuelle Lösungen anbieten. Natürlich kann darüber hinaus die Beratung eines erfahrenen Energieberaters sinnvoll sein. Die Stadt Murg am Hochrhein bietet Ihnen kostenlose Beratungen an, so dass Sie eine unabhängige zweite Meinung ohne Zusatzkosten einholen können.

 

Was für eine durchschnittliche Lebensdauer hat eine Solarthermie-Anlage?
Qualitativ hochwertige ST-Anlagen haben in der Regel eine durchschnittliche Lebensdauer von mehr als 20 Jahren.

 

Lohnt sich Solarthermie überhaupt?

Solarthermie-Anlagen sind klimafreundlich und wartungsarm. Sie besitzen eine lange Lebensdauer und steigern zusätzlich den Wert Ihres Hauses. Wieviel Sie rein finanziell sparen können, ist individuell sehr verschieden und unter anderem vom zu ersetzenden Energieträger und dessen Preisentwicklung abhängig. Individuell und im Detail sollten Sie sich hier von einem Energieberater oder einer Energieberaterin beraten lassen. Nutzen Sie auch hier die Angebote der Gemeinde!